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B.Sucher - anwesend

B.Sucher sind Kunstfiguren. Seit 2004 tauchen sie an wechselnden Orten auf. Das kann überall auf der Welt geschehen. B.Sucher reisen gerne. Ob nah, ob fern, wo andere Ferien und Freizeit verbringen, zeigen sich B.Sucher in Arbeitsmontur: rote Overalls. Ihre Arbeit beginnt, wenn sie durch Anwesenheit Terrain markieren und Akzente setzen. Sie erzeugen „living sculptures“ und räumliche Bilder. Sie „malen“ mit Körpern und Gesten. Sie „malen“ mit dem, was sie mitführen und dem, was vorzufinden ist. Sie antworten auf das, was sie zu sehen und zu verstehen glauben. Ort, Raum und Zeit sind Thema und Bühne zugleich. Innere Resonanzen und Intuitionen werden zu Material, klischeehafte Posen kommen ins Spiel, ebenso Zitate aus der Kunstgeschichte.

Wo immer B.Sucher sich hinbegeben, erfinden sie die Umgebung durch Experimente, Inszenierungen und Aktionen neu. Mit jeder dieser Erfindungen kommt ein Ort näher und teilt sich mit. Aktionen und Eingriffe erfolgen so, dass keine Spuren verbleiben. Immerfort suchen B.Sucher „B.“, eine Unbekannte. Das Wissen um die Anwesenheit von etwas Abwesendem, das Rätsel aufgibt, macht auch da neugierig, wo Neugierde als unangemessen erscheinen mag.

B.Sucher sind Erfindung des Künstlerduos Christine Schmerse und Ulrich Puritz. Eine Erfindung, die durch gemeinsame Performances mit befreundeten KünstlerInnen und KunststudentInnen aus Greifswald beflügelt wurde. Von 2004 bis 2006 beteiligten sich in wechselnden Zusammensetzungen an B.Sucher-Aktionen Marcus Schramm, Tanja Vietzke, Imke Gundlach, Dorina Hecht, Kathrin Jacobs, Kathrin Ahlgrimm, Anne Schwanz, Anita Klaeden, Birthe Dobroczek, Elena Kozlova, Lucie Schoop, Olaf Matthes und Jan Putensen.

Seit 2006 agieren die Initiatoren zu zweit, vornehmlich auf gemeinsamen Reisen, die sie unternehmen, um mobile Kunstprojekte zu realisieren. Bei den Aktivitäten des Künstlerpaares soll es nicht bleiben. B.Sucher tun, was jeder tun kann. Sie tun es so, dass auch unauffällige Formen der Anwesenheit durch die rote Arbeitskleidung zu auffälligen und hoffentlich ebenso erhellenden wie amüsanten Szenen und Bildern führen. Deren angestrebter absurder Charakter wird nur dann überzeugen können, wenn gesteigerte Aufmerksamkeit und Fantasie Regie führen. Jeder Reisende kann davon profitieren.

Seien auch Sie B.Sucher.

Ulrich Puritz, Christine Schmerse, Berlin 2010

B.Sucher

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